Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: zum Schmunzeln

~Vom Däumling und vom Mäuserich~

Seit einigen Wochen gehört "Der Däumling" zu unserem Gute-Nacht-Ritual.

So wie meine Mama meiner Schwester und mir allabendlich schon immer erfundene Geschichten vom "Damanickeling" (bayrische Ausgabe vom Däumling *gg*) erzählte, so lass auch mir nun jeden Abend spontan ein Abenteuer für den kleinen Däumling einfallen.

Gestern war er beispielweise in München im Tierpark Hellabrunn und hatte auf dem Kopf einer Giraffe einen herrlichen Ausblick auf den Zoo. Die Tage davor war er im Wald Schwammerl und Beeren sammeln und weil er von beiden so viel gefunden hatte dass es für ihn allein zuviel zum Essen war, hatte er die Wichtelfamilie zu Schwammerlsuppe, Knödel und Beerenkompott geladen.

Letzte Woche war der kleine Däumling im Kindergarten. Er hatte im Wald, dort wo auch sein kleines Häuschen steht, eine Gruppe Kindergartenkinder beim Ausflug getroffen und ist ihnen spontan zurück gefolgt ins Dorf. Dort stand er dann, im Kindergarten und wusste nicht wie er wieder herauskommen sollte. Alle Türen und Fenster waren geschlossen. Zu seinem grossen Schreck kam noch hinzu dass ihn ein kleiner Bub entdeckt hatte und ihn unbedingt fangen wollte. Das Schlimmste was dem kleinen Däumling passieren kann.
Aber die Rettung nahte. Ein kleiner Mäuserich pfeifte dem Däumling zu und nahm ihn fluggs mit in sein Mauseloch. Dort erst mal in Sicherheit schleuste ihn der Mäuserich durch geheime Mausegänge ins Freie, und der Däumling machte sich ganz schnell und schrecklich erleichtert auf nach Hause in sein kleines Häuschen im Wald.

Heute mittag dann, als ich unseren Sprössling vom Kindergarten abholte, war der Hausmeister gerade in der Küche damit beschäftigt Mausefallen aufzustellen.

Tizian bangt nun um den Däumling, der sich ja vielleicht mal wieder zu einem Besuch im Kindergarten hinreissen lässt.
Ich hingegen bange eher um den Mäuserich und seine Familie. Sicherlich gehören Mäuse nicht in eine Kindergartenküche, aber muss es denn gleich so brutal zugehen??

Über mich 27.03.2007, 14.51 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Ein TV-Zweiteiler~

heisst so, weil man in der Regel davon zwei Teile zu sehen bekommt.

Hab ich auch - nämlich die zweite Hälfte vom 1. Teil, und die erste Hälfte vom 2. Teil. *gg*

Ist ja nicht so dass man Anfang und Ende der Geschichte braucht, ausserdem kann man sich das ja vom Ehemann erzählen lassen und die Bilder dazu denkt man sich einfach.

Tja so ist das halt wenn man Nachwuchs hat. ;-)


Über mich 06.03.2007, 09.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Obligatorisch~

die Frage der Kassiererin bei Aldi: "Wie möchten Sie zahlen? Mit Karte oder bar?"

Meine Antwort: "Am liebsten gar nicht!" hat sie entweder nicht verstanden oder sie ist ein bisserl humorlos ;-)

Über mich 06.01.2007, 13.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Adventsgedicht~

von Loriot

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.

Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.

In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.

So kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muss es sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh',
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.

Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.

Und in der guten Stube drinnen
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muss die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.

Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
(was der Gemahl bisher vermied) -,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt zum Schluss, es geht auf vier,
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt's von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten!

»He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?«
Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
»Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
´s ist alles, was ich geben kann.«

Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent.
 

Über mich 14.12.2006, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Der Apfent~

Der Apfent ist die schönste Zeit vom ganzen Winter.
Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber.
Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K.

Drei Wochen bevor das Christkindl kommt stellt Papa die Krippe im
Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.
Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben
mords tolle Figuren darin.

Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiss. Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuss von ihm ist bis in den Plätzleteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.

Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielzeugkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Meine Mama hat dann aber gesagt, dass man doch als Christkindl keinen Asterix nehmen kann, da ist ja das verbrennte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.

Hinter dem Christkindl stehen zwei Ochsen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurierr. Das Nilpferd und den Saurier hab ich hingestellt, weil der Ochs und der Esel waren mir allein zu langweilig.
Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Apfent beim Putzen heruntergefallen und war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und eine heiligen Batman als Ersatz.

Normal haben die heiligen drei Könige einen Haufen Zeug für das Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch recht schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch ganz schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.

Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein rassiger Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.
Rechts hinter dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weizen für die Oma dabei und reisst gerade eine Marone ab. Einen Wolf haben wir nicht, darum gucktk hinter dem Baum ein Bummerl als Ersatz-Wolf hervor.

Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Apfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu lusert (langweilig). Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Apfent gelernt und es geht so: "Apfent Apfent, der Bärwurz brennt. Erst trinkst oan, dann zwoa, dann drei, dann vier, dann hauts di mit deim Hirn an d´Tür!" Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat meine Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf.

Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine grosse Schüssel voll Nüsse und eine kleine voll Goldstaub. Darin wälzeln wir die Nüsse, bis sie golden sind und das Christkindl hängt sie später an den Christbaum.
Man darf nicht fest schnaufen, weil der Goldstaub ist dodal leicht und er fliegt herum, wenn man hineinschnauft. Einmal hab ich vorher in den Goldstaub Niespulver hineingetan und wie meine Papa die erste Nuß darin gewältzelt hat, tat er einen Nieserer, dass es ihn gerissen hat und sein Gesicht war goldern und die Nuß nicht. Mama hat ihn geschimpft, weil er keine Beherrschung hat und sie hat gesagt, er stellt sich dümmer an als wie ein Kind. Meinem Papa war es recht zuwieder und er hat nicht mehr mitgetan. Er hat gesagt, dass bei dem Goldstaub irgendetwas nicht stimmt und Mama hat gesagt, dass höchstens bei ihm etwas nicht stimmt. Ich hab mich sehr gefreut, weil es war insgesamt ein recht lustiger Apfentabend.

Kurz vor Weihnachten müssen wir unsere Wunschzettel schreiben. Meine Schwester wünscht sich meistens Puppen oder sonst ein Glump. Ich schreibe vorsichtshalber gleich mehr Sachen d´rauf und zum Schluß schreib ich dem Christkindl, es soll einfach soviel einkaufen, bis ihm das Geld ausgeht. Meine Mama sagt, das ist eine Unverschämtheit und irgendwann bringt mir das Christkindl gar nichts mehr, weil ich nicht bescheiden bin. Und wenn ich groß bin und Geld verdiene, dann kaufe ich mir selber was und bin überhaupt nicht bescheiden. Dann kann sich das Christkind von mir aus ärgern, das ist mir dann wurscht.

Bis man schaut ist er Apfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dann so dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis Ostern nichts mehr, höchstens wenn man vorher Geburtstag hat.

Aber ein´s ist gwies: Der Apfent kommt immer wieder.

Über mich 12.12.2006, 08.36 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Wenn man keine Zeit hat~

unter anderem zum Lesen, dann merkt man unter Umständen erst 4 Wochen später dass man seine derzeitige Lektüre beim letzten Arztbesuch in der Praxis hat liegen lassen.

Und man merkt es auch nicht wirklich selbst, sondern man bekommt vom Ehemann, der vorhin von meiner Ärztin zurück kam, das Buch mit schönen Grüssen der Frau Doktor in die Hand gedrückt.

Meine Ärztin konnte mir den Roman auch nur zuordnen, weil wir bei meiner letzten Untersuchung literarisch "gefachsimpelt" haben und sie sich das Buch selbst auch zulegen wollte. ;-)

"Wäldchestag" von Andreas Maier heisst das Werk übrigens, für das ich momentan wirklich überhaupt keine Zeit finde. Ich wünsche mir zu Weihnachten gaaaaaaaanz viel Zeit zum Lesen!!!!



Über mich 04.12.2006, 21.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Happa, Happa machen~

Dort gehen wir heute Abend zum Speisen!!! Tolle Seite oder? Da läuft einem direkt das Wasser im Munde zusammen! ;-)

Ich kann nur ganz schwer hoffen, dass auf unseren Tellern heute Inhalte hinterlegt werden!! *lachmichkringelig*


Über mich 01.12.2006, 13.55 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Haarige Angelegenheit~

Wenn ich es nicht besser wüßte, dann würde ich sagen wir haben ein Haustier.
Einen Hund.
Einen von den langhaarigen Rassen.
Einen Afghanen vielleicht?
Weil ich es aber besser weiß, hab ich die traurige Gewissheit, dass mein Haupthaar Federn äh Haare lässt.
Haarausfall in einer für mich nicht mehr normalen Form.
Es ist zum Haare raufen (hach...schönes Wortspiel) wo sich meine langen Zotzen überall hinverirren. Ganz egal, wo ich hinlang, was ich anfasse - überall sind Teile von mir. Zum Glück sind es meine eigenen Haare, sonst würd ich mich wirklich ganz fürchterlich ekeln.
Haare waschen trau ich mich schon kaum noch und begrenze diesen notwendigen Prozess auf ein Minimum. Ich will ja nicht mit fettigem Haupt durch die Lande laufen und mir deshalb Ungepflegtheit vorwerfen lassen.
Eine Aufbesserung der Haushaltskasse durch beispielsweise Bankraub oder einen häuslichen Überfall kann ich also getrost vergessen. Die würden mich eher finden, als ich zuhause wär. ;-)

Über mich 28.11.2006, 08.05 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Nach welchen Kriterien~

sucht ihr eine neue Wohnung??

Über mich 24.11.2006, 15.40 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Von Männern die hoch hinaus wollen und von intelligenten Frauen~

"Ein Unternehmen hat seine Spitzenleute auf ein teures Seminar geschickt. Sie sollen lernen, auch in ungewohnten Situationen Lösungen zu erarbeiten.
Am zweiten Tag wird einer Gruppe von Managern die Aufgabe gestellt, die Höhe einer Fahnenstange zu messen. Sie beschaffen sich also eine Leiter und ein Bandmaß. Die Leiter ist aber zu kurz, also holen sie einen Tisch, auf den sie die Leiter stellen.
Es reicht immer noch nicht. Sie stellen einen Stuhl auf den Tisch, aber immer wieder fällt der Aufbau um. Alle reden durcheinander, jeder hat andere Vorschläge zur Lösung des Problems. Eine Frau kommt vorbei, sieht sich das Treiben an.
Dann zieht sie wortlos die Fahnenstange aus dem Boden, legt sie auf die Erde, nimmt das Bandmaß, misst die Stange vom einem Ende zum anderen, schreibt das Ergebnis auf einen Zettel und drückt ihn zusammen mit dem Bandmaß einem der Männer in die Hand. Dann geht sie weiter.
Kaum ist sie um die Ecke, sagt einer der Top-Manager: "Das war wieder typisch Frau! Deshalb lassen wir weibliche Mitarbeiter auch nicht in den
Vorstand: Wir müssen die Höhe der Stange wissen und sie misst die Länge!"

Über mich 12.11.2006, 20.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL



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