Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Familie

~Urlaub Tag 4 ~

Die Nacht in Erbach von Sonntag auf Montag den 31.07. war nicht unbedingt von Schlaf geprägt. Die Wohnung von Schwiegermama liegt ja Luftlinie keine 20 m vom Wiesenmarktgelände entfernt und ausserdem direkt an einer der Zulieferstrassen. Tja und da wurde die ganze Nacht abgebaut, geschoben, eingeladen, festgezurrt und weggefahren mit den großen Jahrmarktstransportern.

Vormittags war der Markt bereits zur Hälfte abgebaut. Das sind immer so die wehmütigen Momente im Leben meines Schatzes ;-) Wieder ein ganzes Jahr warten!! Da wird er wieder zum Kind!

Der Tag versprach heiss zu werden, ebenso wie das vergangene Wochenende. Eigentlich hatte ich ja gehofft, das Gewitter vom Vorabend möge ein wenig für Abkühlung sorgen, denn immerhin stand uns eine Fahrt von gut 500 km bevor.

Wir sind pünktlich weggekommen und der Tag hat sein Versprechen gehalten. Es war verdammt heiss im Auto. Aber immerhin hatten wir wider Erwarten fast freie Strassen und waren noch am frühen Nachmittag in Weilheim angekommen.

Hach war das eine Freude endlich meine liebe Mam wieder in den Arm nehmen zu können, meine Schwester natürlich auch. Und die hat mir auch prompt das quietschgelbe neue Plantschbecken für Tizian in die Hand gedrückt: Da!! Aufpumpen!

Zu Befehl!! Hatte uns die Erbacher Oma doch eigens noch eine elektrische Luftpumpe mitgegeben. Ein Modell für den Zigarettenanzünder im Auto. Praktisch so ein Dingens, sofern man ein Auto hat ;-)
Innerhalb 5 Minuten war das Dingens vollgepumpt und plantschklar.

Jetzt noch mit dem Gartenschlauch voll Wasser laufen lassen, dann stünde dem Badevergnügen unseres Sprösslings nichts mehr im Wege.

Wenn - ja wenn Omma den Haupthahn finden würde der den Hahn auf der Terasse befähigt Wasser zu speien. Alle Hebel, Knöpfe, Hähne ausprobiert im Keller, aber dat richtige Dingens war wohl nicht dabei.
Also sämtliche Eimer und Kannen organisiert die der Haushalt hergibt und mit 4 Mann und Frau immer rein und raus und rein und raus, bis das quietschgelbe Teil zumindestens ansatzweise mit Wasser bedeckt war.
Ja, ich hatte meiner Schwester zugestimmt sie soll bei ebay das grosse Becken kaufen. Das hatten wir nun davon!! *schwitz*

Da saß er also mein kleiner Schatz und erfreute sich sichtlich an seinem ersten eigenen Plantschbecken in quietschgelb. Sag mal Schwesterherz gabs da keine anderen Farben?????

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Tja, exakt 2 Stunden hielt dieses Plantschvergnügen an. Dann verdunkelte sich schlagartig der bayrische sonst blau-weiße Himmel und es goß es Strömen. Und dieser Zustand hielt so ziemlich genau 2 Wochen an. Unsere 2 Urlaubswochen. Ok, fairerweise muss ich schon sagen, dass es vereinzelt Stunden gab in denen die Sonne vorsichtig mal nach dem Rechten sah, aber auf Dauer durchsetzen konnte sie sich nicht.





Über mich 18.08.2006, 23.29 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Gegangen~

Was veranlasst einen Menschen seinem Leben selbst ein Ende zu setzen??

Du bist ihn gegangen - diesen einen Schritt - heute vor 8 Jahren.

Ein Sonntag vormittag. Dein allsonntäglicher Spaziergang am Auerbach, nach Reisach vorbei am Kloster. Oma zuhause am Herd und den Sonntagsbraten am vorbereiten.

Aber pünktlich zum Essen warst Du nicht und Oma hat sich Sorgen gemacht. Bis die Polizei an der Tür stand, mit Deinen Sandalen in der Hand, das Leder zerrissen.

Züge waren Deine Leidenschaft. Hast Du deshalb diesen Freitod gewählt? Ein Gespräch mit dem Notarzt lässt keine andere Möglichkeit zu. Du bist gegangen, freiwillig.

Begreifen können wir das bis heute alle nicht. 86 Jahre, gesund, fit, täglich spazieren gegangen, 2 x die Woche beim Schwimmen, Einkäufe selbst erledigt und mit Oma einen intakten Haushalt geführt. War es die Angst vor dem Alter? Nicht mehr so agil zu sein wie Du immer warst? Die Angst abhängig von anderen zu werden?

Wir warten bis heute auf eine Antwort, aber die werden wir wohl nie bekommen.

Opa ich vermisse Dich!

Über mich 16.08.2006, 15.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Wieder zurück~

2 1/2 Wochen Urlaub sind schneller vergangen als uns lieb ist und wir sind zurück im hessischen Exil.

19 Urlaubstage, das sind 456 Stunden wovon die Regenstunden im 3-stelligen, die Sonnenstunden im 2-stelligen Bereich lagen.
Ach ja, das Thermometer kannte nur noch die Skala zwischen 10 und 20°C.

Wer hätte nach wochenlanger Hitze mit so einem Wasserurlaub gerechnet?

Aber dennoch haben wir versucht das Beste aus der Situation zu machen und haben ein paar Ausflüge gewagt - dazu später mehr.

Erst mal ein herzliches Hallo an alle - Ich bin wieder da ;-)


Über mich 15.08.2006, 13.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Urlaub~

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Über mich 28.07.2006, 00.05 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Gesammeltes~

So viel worüber ich schreiben will und was ich festhalten möchte.

Aber es gibt einige Bremsen die mich derzeit abhalten.

Ich stecke kopfüber in Urlaubsvorbereitungen, 2 Tage noch dann gehts endlich los. Ich bin seit Montag wieder im Dienst, und in meinen knapp 2 Krankenstandswochen hat sich einiges angesammelt. So ist das halt, wenn die Vertretung immer dann krank wird wenn Du selbst gesundheitlich angeschlagen bist oder Urlaub hast. Danach kann man wirklich die Uhr stellen. Tja, was da liegenbleiben kann mag man sich vorstellen.
Und die Hitze tut ihr Übriges. Ich weiß nicht ob man sich daran gewöhnen kann? Ich denke ich kann es nicht. Wenn wenigstens die Nächte ein wenig Abkühlung verschaffen könnten. Aber die letzte Nacht war wohl so ziemlich die Schlimmste seit langem. Kein WIndhauch und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Schweiß perlt permanent. Seit Tagen kaum was gegessen, Durchfall, Erbrechen. Und trotzdem nehm ich kein Gramm ab.
Und die Sonne knallt erbarmungslos weiter auf uns herab.

Und dann kommen auch noch Hiobsbotschaften aus der Heimat. Meine Mutter ist quasi aus ihrem Tätigkeitsbereich gemobbt worden. Und der Chef spielt das Spielchen mit.
Am 01.09. hat sie 20-jähriges Firmenjubiläum. In diesen 20 Jahren war sie 3 Tage krank!!!!, ist nie zu spät gekommen, hat zugunsten anderer auf Urlaub verzichtet, könnte mit Überstunden und Resturlaub vermutlich ein Jahr zuhause bleiben. Hat sich den Allerwertesten aufgerissen und gemacht und getan. Und dann wird sie vollkommen überraschend und absolut ungerechtfertigt als Geschäftsführerin aus der bisherigen Filiale ausgestellt und soll in ihrer bisherigen Filiale quasi ihrer eigenen Tochter, also meiner Schwester, als Konkurrenz an die Seite gestellt werden. Alternative Kündigung.
Sie wäre nicht tragbar als Geschäftsführerin, sämtliche Angestellte hätten sich bei ihm persönlich beschwert. Wer meine Mutter kennt weiß dass sie kein streitbarer Typ ist und immer die Vorteile für andere sucht und findet und zugunsten anderer auch verzichtet. Nach Gesprächen mit Mitarbeiterinnen konnte diese Aussagen auch keine der Damen bestätigen. Kein Mumm in den Knochen?
Auch wenn das natürlich eine Abwertung und ein Angriff ihrer Person ist und sie nicht mehr die Herausforderung des "großen" Ladens hat, so hat das ganze im Grunde aber für sie eigentlich nur positive Seiten. Das zu erkennen vermag Zeit. Aber warum sollte sie sich die letzten 3 Jahre in der Arbeitswelt krumm und bucklig schuften, wenn doch offensichtlich die Jüngeren mit unfairen Mitteln versuchen an die Macht zu kommen.
Sie hätte 70 km und mindestens 1 STunde Fahrzeit weniger am Tag. Sie hätte Samstag ab 13 Uhr Feierabend und muss nicht bis 20 Uhr im Laden stehen. Sie hat unter der Woche um 18 Uhr Schicht im Schacht und muss nicht befürchten dass sie die angedachte Änderung der Ladenöffnungszeiten bis 22 Uhr und Sonntags bis 20 Uhr treffen werden. Kurzum - sie gewinnt eigentlich nur persönliche Freizeit. Etwas dass in den vergangenen Jahren einfach zu kurz gekommen ist.
Und die Kollegen in der neuen/alten Filiale freuen sich sehr dass Du zurück kommst. Die wollten schon in den Streik treten nach dem was ihnen zu Ohren gekommen war. Da hast Du wahrlich loyale Mitarbeiter.

Und jetzt machst Du auch erst mal 2 Wochen Urlaub wenn wir kommen und Dein Enkelchen wird Dich bestimmt erst mal auf andere Gedanken bringen.

Über mich 26.07.2006, 14.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Pervers~

Tizian wollte unbedingt Oma Inge in Bayern sprechen. Also Hörer genommen und in München Oma im Geschäft angerufen.

Oma Inge war auch direkt dran und hat uns leider auf später vertrösten müssen:

"Kerstin, ich ruf Euch später an, ich habe gerade einen Vertreter da - ich bestell gerade Weihnachtsgeschenkpapier"

Ob allein der Gedanke 38 ° C vergessen machen?? ;-)

Über mich 20.07.2006, 14.48 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Trocken Brot~

Diese Photo hab ich grad beim Dias einscannen in die Finger bekommen.

Meine Schwester und ich einträchtig am futtern.

Am Entenfutter futtern! Trocken Brot ;-) Muss lecker geschmeckt haben. *gg*

Wehe wir hätten es essen müssen!!

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1976 Feldafing/Starnberger See mit Hund Stubsi

Über mich 18.07.2006, 12.07 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

~1. Juli 1938~

Lieber Papa,

auch Du würdest heute Geburtstag feiern. Leider müssen wir diesen Tag zum 4. Male ohne Dich begehen.

Und ich denke an Dich, heute und jeden Tag!

Ich finde es wirklich erstaunlich, dass ich gleich 2 sehr liebe Menschen an meiner Seite habe, die denselben Ehrentag haben wie Du. Ein Datum dass mir immer sehr am Herzen lag und mit den Jahren immer wichtiger geworden ist.

3 liebe Menschen die nicht unterschiedlicher sein könnten, die aber dennoch Parallelen haben. 3 liebe Menschen die ich in mein Herz geschlossen habe.


Als Knabe verschlossen und trutzig,
als Jüngling anmaßlich und stutzig,
als Mann zu Taten willig,
als Greis leichtsinnig und grillig!
Auf deinem Grabstein wird man lesen:
Das ist fürwahr ein Mensch gewesen!

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)


Über mich 01.07.2006, 17.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Ich werde Dich nie vergessen~

-Der Du mich durch die tiefsten Täler gehen liessest, hast mich jetzt auf den Berg zurückgeführt-

Lieber Papa,

Dein Leben war von tiefen Tälern durchzogen. Eins ums andere hast Du durchschritten und leider nicht die Kraft gehabt nach deren Hände zu greifen, die Sie Dir auf den Hügeln dazwischen entgegenreichten.

Du hattest die Vergangenheit zum besten Freund, wolltest die Gegenwart nicht wahr haben und hattest Angst vor der dem was kommen wird.

Ich hoffe so sehr Du mögest Deinen inneren Seelenfrieden gefunden haben, den zu Lebtag Du auf der Suche warst.

Kein Tag vergeht an dem ich nicht an Dich denke und mit Erinnerungen im Kopf gen Himmel schaue, auf ein Zeichen von Dir hoffend.
Und diese Erinnerungen werde ich hegen und pflegen und Sie als Andenken an Deinen Enkel weitergeben. Deinen Enkel, den Du Dir so sehr gewünscht hast und ihn nie kennenlernen durftest. Du wärst eine Bereicherung für sein Leben gewesen.

Heute vor 4 Jahren hast Du für immer Deine Augen geschlossen.

Das Leben war kein Leichtes mit Dir - aber ohne Dich wurde es nicht leichter.
Ich kann nicht vergessen, aber ich hab vieles verziehen!!

Und trotz allem bin ich stolz einen Vater wie Dich zu haben!!! Und ich bin auch stolz viel von Dir gelernt zu haben!! Ohne Dich würde es mich nicht geben, und ohne Dich wäre ich nicht die, die ich bin!!

Ich liebe Dich!!

Deine Grosse

herz.gif

Über mich 31.05.2006, 01.07 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Bayern/Südtirol Teil 2~

>Teil1<

Also nochmal ins Zimmer zurück, etwas frisch gemacht und umgezogen und dann erstmal ab in "Peters Keller" um unser mitgebrachtes Babyphon auf Funktion und Reichweite zu überprüfen. Tja, funktioniert hätte es, aber die Entfernung zum Sender war wohl doch zu groß. Ist halt ein etwas altertümliches Modell, wenngleich es bislang gute Dienste geleistet hat.
Somit sahen wir uns also schon abwechslend feiern. Immer einer auf dem Zimmer und Sohnemanns Schlaf bewacht, bis die Ablösung kam.
Aber wir haben nicht mit dem Juniorchef gerechnet, der uns prompt sein eigenes Babyphon anbot. Der Empfänger direkt bei ihm an der Bar platziert. Wenn es anschlägt, dort hört er es sofort, trotz Geräuschkulisse, so handhabt er das abends auch bei seiner Tochter. Das Angebot nahmen wir doch gerne an, somit konnten wir den ganzen Abend mit 2 Ohren anwesend sein und die Feier geniessen.
Während wir also wieder ins Zimmer gingen um die Sender auszutauschen und die richtige Frequenz zu testen, stellte der Chef noch einen Kinderstuhl an die festlich geschmückten Tisch und ein großes Malbuch und viele Malstifte fanden wir auch noch am Tisch.
Also der Service in dieser Pension sehr freundlich und zuvorkommend und sehr kinderlieb.

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Unser Geburtstagskind

Und das Geburtstagskind saß ganz alleine da am festlich gedeckten Tisch und dachte wohl schon es müsse alleine feiern. Mitnichten liebe Mama ;-) Deine Gäste trudelten alle sehr schnell ein, sowohl die Mitgereisten wie auch die langersehnten Südtiroler.
Viele davon habe ich schon sehr lange nicht gesehen und es gab ein großes "Hallo, Du bist aber groß geworden." Mit 35 sollte man das annehmen nicht wahr?
Ich muss zu meiner Schande gestehen dass ich lange schon nicht mehr da war und so ziehen die Jahre vorüber und das nicht spurlos. Manch einen hatte ich auch jünger in Erinnerung ;-) Es war schön diese lieben Menschen alle wieder einmal zu sehen.

Natürlich haben wir uns alle erstmal etwas Leckeres zum Essen bestellt. Die Speisekarte bot eine gute Auswahl an Pasta, Pizza und Fleisch und der Rotwein floss reichlich.

Als die Stimmung schon sehr feucht-fröhlich und ausgelassen war, wandelte sich der Partykeller plötzlich in Himmel und Hölle. Wir hatten vor lauter Ratsch´n gar nicht gemerkt, dass sich zwei unserer Freunde abgeseilt hatten und plötzlich als Engelchen und Teufelchen erschienen und unsere Jubilarin baten aufzustehen.


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A boarisch Engerl und da Deifi

Die zwei brauchten noch kein Wort zu sagen, die Lacher waren auf ihrer Seite. Ganz speziell das Engelchen war herrlich anzusehen. Im irdischen Leben eine rassige Schwarzhaarige trug sie eine blonde Perücke. Der Kontrast ziemlich komisch.

Und so trugen die beiden ein sehr schönes Gedicht vor, wenn der Teufel nicht wäre. ;-)


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Engerl und Deifi mit "Opfer"

Ausgelassen wurde bis in die Nacht hinein gefeiert, bis so laaaangsam und allmählich die ersten Gäste den Heimweg antraten. Das Engerl, mein Mann und meine Wenigkeit waren die letzten im Keller und wir tranken noch gemütlich unseren letzten Schoppen aus. Muss man ja mal ausnutzen wenn man bis spät in die Nacht ausgiebig feiern kann, denn unser Nachwuchs hat den ganzen Abend keinen Mucks von sich gegeben. Schön brav geschlafen hat er. Südtiroler Luft macht müde. ;-)

Irgendwann hat es uns dann allerdings auch in die Waagrechte gelockt und wir machten uns auf in unser Zimmer, unser Engerl allerdings haben uns zwei Herren an der Bar entführt. Auf ein Schnapserl, wie es hiess.

Bei dem einen Schnapserl ist es wohl nicht geblieben, denn unser Engerl hat ihr Bett erst besichtigt als es draussen schon hell wurde. Und ausschlafen lassen haben wir es auch nicht, unser Ausflug rief. Mit Kopfschmerztabletten war da auch nicht mehr viel zu machen und unser Engerl hatte eine neue Devise: "Nie wieder Alkohol" ;-)

Ein Teil unserer Gesellschaft ist sehr früh am nächsten Morgen losgefahren um sich ein paar Ortschaften weiter mit Südtiroler Spezialitäten einzudecken. Da wurde Speck, Cacciatore, Parmesano, Vinschgerl und Schüttelbrot für mehrere Hundert Euro eingekauft. Natürlich nicht alles zum Eigenverzehr. Das meiste davon sind Bestellungen der Daheimgebliebenen.


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Kapelle in St.Ulrich/Meltina

Natürlich wollte unser E. ein wenig von seiner Heimat zeigen und hat sich St. Ulrich/Mölten(Meltina) als Ausflugsziel für uns erkoren. Viel Wandern konnten wir leider nicht, da wir eine Fußkranke mit an Bord hatten. Also gings mit dem Auto den Tschögglberg hinauf, über Vernaun und Hafling, dem Ort der den berühmten Pferden den Namen gab, bis nach Mölten zu einer der schönsten Hochflächen Südtirols. Und wir fuhren noch etwas höher zum Gasthof St. Ulrich auf 1340 m. Hier oben ging ein frisches Lüftchen und die Natur war bei weitem noch nicht so wach wie unten im Tal. Für die kühlen Temperaturen entschädigte aber der prächtige Panoramablick bei weitem, auch wenns einem beim Anblick des Schnees gleich noch mehr fröstelte.


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Ganz begeistert waren wir von der altertümlichen Kegelbahn. Wir stellten sogleich die Kegel auf und ließen die Kugel rollen. Treffen war angesichts der unförmigen Bahn aber wohl eher Zufall, was uns aber nicht unserer Spaß schmälerte.


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Zukünftiger Kegelprofi?


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(Ur)Alte Kegelbahn

Seither hat mich mal interessiert wie lange es überhaupt schon das Kegeln gibt und wollte herausfinden wie alte diese Bahn denn sein könnte. Dazu hab ich eine recht interessante Seite gefunden. >>>Kegelgeschichte<<<

In der Kapelle dort oben haben E. Eltern vor über 70 Jahren geheiratet, da seine Mutter aus dem Hof dort stammt. Nach der Hochzeit allerdings wurde sie quasi vom Hof verbannt, da sie sich getraute zur damaligen Zeit einen Italiener zu heiraten.


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Gut 3 Stunden verbrachten wir dort oben, bis es über die Serpentinen wieder gen Tal ging. Bei der steilen Abfahrt in den mächtigen Kurven hatte ich allerdings arge Bedenken dass meine Bremsen durchhalten würden und der komische verbrannte Geruch ließ meine Sorgen größer werden. Unser mitgereister Automechaniker konnte mich nur wenig beruhigen, als er meinte, seine Bremsen stinken auch, das sei vollkommen normal.

Gut und mit weiterhin funktionierenden Bremsen wieder in Gargazzone angekommen verbrachten wir den restlichen Nachmittag und frühen Abend bei Francesca, auch kurz Funny genannt. Die Meraner sind auch dazugestossen und somit waren wir wieder ein großer netter Haufen der sich über die Südtiroler Brotzeit hermachte. Funny hatte im Garten aufgetischt. Südtiroler Speck, na klar ;-); Cacciatore, Kaminwurzen, Parmesan, diverses an Antipasti, Schüttelbrot und Vinschgerl, und selbstverständlich guten Südtiroler Edelvernatsch.


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Riesenschwammerl (selbstgeschnitzte Steinpilze) in Funnys Garten

Es war herrlicher Sonnenschein, schon fast zu heiss, wenn man solche Temperaturen schon lange nicht mehr gewöhnt ist. Auf alle Fälle hatte ich Abends einen leichten Sonnenbrand im Gesicht, speziell auf Nase und Wangen und den Armen.

Und dann hiess es Abschied nehmen, denn am nächsten Tag ging es ja wieder zurück gen Heimat nach Bayern. Bzw. für uns 3 und unser Geburtstagskind hiess das noch einen Abstecher nach Meran zu machen, bevor wir die Heimreise antraten.

Über mich 23.05.2006, 15.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL



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